Die ursprüngliche Idee zu diesem Projekt entstand aus einer sehr persönlichen Erfahrung heraus. Während mehrerer Reisen und Naturaufenthalte wuchs der Gedanke, besondere Eindrücke und Erinnerungen nicht nur fotografisch festzuhalten, sondern sie möglichst lebendig bewahrbar zu machen. Daraus entwickelte sich die Frage, ob solche Erfahrungen auch Menschen zugänglich gemacht werden können, die aufgrund von Alter, gesundheitlichen Einschränkungen oder fehlender Mobilität viele Orte nicht mehr selbst besuchen können.
Persönliche Initiative und erste Erfahrungen
Die ersten gemeinschaftlichen Erlebnisformate entstanden zunächst im unmittelbaren persönlichen Umfeld und waren bewusst einfach, niedrigschwellig und alltagsnah angelegt. Im Mittelpunkt stand nicht die Technik selbst, sondern die Frage, wie Erinnerungen, Gespräche und gemeinschaftliche Erfahrungen wieder aktiviert werden können. Besonders die Reaktionen älterer Menschen zeigten früh, dass solche digitalen Erlebnisräume weit über ein technisches Experiment hinausgehen und soziale Begegnung, biografische Erinnerungsarbeit und Teilhabe auf neue Weise unterstützen können.
Wie alles begann: Bayerischer Rundfunk – Abendschau „Der Süden“ vom 27.11.2024
Gesellschaftliche Entwicklung und gemeinnützige Arbeit
Aus den ersten Erfahrungen entwickelte sich im weiteren Verlauf eine zunehmend strukturierte gesellschaftliche Initiative. Die Arbeit wurde durch soziale Einrichtungen, ehrenamtliche Unterstützung sowie durch regionale und überregionale Medienberichte begleitet. Daraus entstand schließlich der gemeinnützige Verein senior-vision e.V., der sich heute mit Fragen digitaler Teilhabe, sozialer Aktivierung und gemeinschaftlicher Erlebnisformate im Alter beschäftigt.
Website von senior-vision e.V.
Pressehistorie und öffentliche Entwicklung von senior-vision e.V.







